Neues Tarifsystem für die Nachmittagsbetreuung „Löwenhöhle“

Veröffentlichungsdatum21.02.2024Lesedauer2 Minuten
Nachmittagsbetreuung

Die Kinder der Nachmittagsbetreuung mit Bürgermeister Patrick Strobl und Bildungsstadträtin Beatrix Leeb sowie die Pädagogen Martin Appenauer und Michaela Rath.

Die Nachmittagsbetreuung der Stadtgemeinde Melk, besser bekannt unter „Melker Löwenhöhle“ ist eine wahre Erfolgsstory: Wo anfangs noch rund 30 Kinder in Betreuung angemeldet waren, sind mittlerweile 199 Kinder für die Betreuung nach der Schule registriert. An Spitzentagen sind rund 100 Kinder gleichzeitig in der Löwenhöhle. Ein administrativer Aufwand, der nun durch ein neues System vereinfacht werden soll. War es bei geringer Kinderanzahl noch übersichtlicher gleichzeitig die Kinder zu betreuen und die Administration durchzuführen, so wurde es mit steigender Anzahl immer mehr zur Herausforderung, welche aber mit viel Einsatz gemeistert wurde. So wird ab dem 1. April 2024 nicht mehr in Stunden abgerechnet, sondern in Betreuungstagen wie in allen umliegenden Gemeinden ebenfalls Praxis.

Zwei Tarifmodelle

Dabei ist zwischen zwei Tarifmodellen zu unterscheiden: Es gibt die Möglichkeit Tarifmodell 1 zu nehmen. Dies beinhaltet die Betreuung an allen Wochentagen von Unterrichtsende bis maximal 13 Uhr. Bei Tarifmodell 2 können die Kinder an einzelnen Tagen oder auch die ganze Woche das Angebot der „Löwenhöhle“ in Anspruch nehmen – jeweils Montag bis Freitag von Unterrichtsende bis Schließung der Betreuungseinrichtung. Die Kosten für das Tarifmodell 1 belaufen sich pro Monat auf 45 Euro. Bei Tarifmodell 2 kostet ein Betreuungstag 45 Euro, zwei Tage 52 Euro, drei Tage 66 Euro, vier Tage 77 Euro und fünf Tage 92 Euro pro Monat. Zudem gibt es auch eine kleine Umstellung bezüglich der Nennung des Betreuungsbedarfes. „Wir wollen wir neben der Sicherheit des Dienstplans der Eltern auch zukünftig eine Sicherheit des Dienstplanes unserer Mitarbeiter. Daher ist einmal im Monat der Betreuungsbedarf an Tagen pro Woche durch die Eltern bekanntzugeben. Unverändert bleibt die flexible Anmeldung, bei der die genauen Tage sowie exakten Zeiten und der Essensbedarf mitgeteilt werden. Die Förderungen die es bislang gab, wie etwa 25 Prozent beim zweiten sowie 50 Prozent beim dritten Kind, bleiben auch weiterhin bestehen. So ist gewährleistet, dass unsere Kinderbetreuung weiterhin, die mit Abstand Beste im Bezirk ist.“, sagt Bürgermeister Patrick Strobl.

Alle Details, etwa zur Förderung, werden in Kürze auf der Webseite www.stadt-melk.at veröffentlicht.